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Ihr Parodontose-Zahnarzt:

Sacha Karmoll

Tätigkeitsschwerpunkte

Akupunktur, Parodontologie

und computergestützte

vollkeramische Versorgungen

Loßburger Str. 21

72250 Freudenstadt

 

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07441-7395

 

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karmoll@akupunktur-arzt.de

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Mo bis Do      9.00 - 13.00

Mo und Mi    14.00 - 19.30

Di und Do     14.00 - 18.30

Freitag          9.00 - 13.00

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Wir stellen ein:

Zahnmedizin 2015

Zahnfleischbluten - eine Vorstufe der Gingivitis

Blutet Ihr Zahnfleisch?

Zunächst einmal zur Beruhigung:

 

Sollte Ihr Zahnfleisch nur selten und unregelmäßig an einigen Stellen im Gebiss bluten, so haben Sie sich wahrscheinlich irgendwie an diesen Stellen verletzt. Das heilt von alleine wieder ab.

 

Sollten Sie jedoch regelmäßig Blut an Ihrer Zahnbürste oder beim Ausspülen nach dem Zähneputzen feststellen, sodass dieser Zustand für Sie quasi als normal erscheint, so müssen wir an dieser Stelle unmissverständlich festhalten:

Regelmäßiges Zahnfleischbluten ist eben nicht "normal".

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Auch wenn diese Auffassung gar nicht so selten vertreten wird, bedauerlicherweise auch manchmal von dem einen oder anderen Fachmann, der es besser wissen müsste...

 

Regelmäßiges und/oder gar großflächig über das ganze Gebiss verteiltes Zahnfleischbluten ist oft das erste Symptom für eine ernst zu nehmende Krankheit: die Parodontitis (früher "Parodontose" genannt), also eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Dazu gehören neben dem Zahnfleisch auch die Zahnwurzelhaut, spezielle Haltefasern und natürlich auch der Kieferknochen.

Das Stadium vor der Parodontitis heißt Gingivitis und bedeutet eine ausschließliche Entzündung des Zahnfleisches, also der Gingiva.

Das Tückische an dieser Krankheit ist nämlich der schleichende Verlauf. Nur selten ist Parodontitis mit nennenswerten Schmerzen verbunden - lediglich das Bluten ist ein Hinweis darauf, wobei auch dieser Hinweis bei Rauchern eingeschränkt bis überhaupt nicht auftritt.

 

Ein weiteres Frühwarnzeichen kann auch Mundgeruch sein.

 

Wirklich beeinträchtigende Symptome, wie Schmerzen, Eiterausfluss oder Zahnlockerungen treten meistens erst dann auf, wenn es für den betroffenen Zahn oder gar die betroffenen Zähne zu spät ist: Als Folge der chronischen Entzündungsreize hat sich der Kieferknochen, in dem der Zahn verankert ist, so weit zurückgezogen, dass er den Zahn nicht mehr halten kann. Dieser Zahn ist verloren!

Ist das jetzt nicht etwas übertrieben?

Leider nein.

 

Und selten ist diese Erkrankung beileibe auch nicht.

 

Die Deutsche Mundgesundheitsstudie IV , welche im Auftrag u.A. auch der Bundeszahnärztekammer durchgeführt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass etwa 80% der Bevölkerung durch Parodontitis betroffen ist - natürlich in unterschiedlich starkem Ausmaß.

 

20% der Erwachsenen, also jeder fünfte, und sogar 40% der Senioren weisen bereits eine schwere Parodontitis auf.

 

Sie sehen also: Mit Parodontitis ist nicht zu spaßen!

Deshalb nehmen wir in unserer Praxis sämtliche Symptome, eben auch Zahnfleischbluten, sehr ernst. Je früher wir eine Parodontitis "erwischen", desto angenehmer wird für Sie die Therapie!

 

Merken Sie sich einfach folgende - schwäbisch eingefärbte - Faustregel:

 

Eine mäßige Parodontitis lässt sich mit mäßigen Mitteln behandeln, eine "saumäßige" eben nur noch mit "saumäßigen"!

Was können Sie dagegen tun?

Wenn Sie Ihr Zahnfleischbluten und/oder Ihren Mundgeruch als Problem erkannt haben und ein ernsthaftes Interesse daran haben, Ihr Zahnfleisch wieder in Ordnung zu bringen:

 

Lassen Sie Ihr Gebiss und Ihr Zahnfleisch von uns überprüfen. Diagnosen und geeignete Therapiemaßnahmen können wir Ihnen per Internet nicht übermitteln - dazu sind die Befunde schlicht zu unterschiedlich.

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Möglicherweise reicht auch schon eine nur kleine Zahnfleischbehandlung - oft auch Professionelle Zahnreinigung genannt - mit gezielten Pflegeübungen, die wir noch während und im unmittelbaren Anschluss dieser PZR zusammen mit Ihnen durchführen, in Ihrem Fall völlig aus.

 

Abhängig vom Ausmaß Ihres Zahnfleischblutens und eventuell bereits eingetretener Folgeschäden werden wir Sie in ein auf Sie abgestimmtes Parodontal- und Nachsorgeprogramm integrieren.